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Schweigeminute in den Schulen am 2. November 2020 anlässlich der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty

Am 16. Oktober 2020 wurde der Geschichts- und Geographielehrer Samuel Paty in einem Pariser Vorort Opfer eines Mordanschlages. Diese Tat erfüllt uns mit Fassungslosigkeit und Bestürzung.

Samuel Paty hatte Anfang Oktober in seiner Schule über das Grundrecht auf Meinungsfreiheit unterrichtet und hierbei Mohammed-Karikaturen aus der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ gezeigt.

Er hatte seinen Schülerinnen und Schülern zuvor angeboten, den Blick abzuwenden, falls sie nicht mit den Zeichnungen konfrontiert werden wollen.

Die französische Botschaft in Berlin hat dem Sekretariat der Kultusministerkonferenz eine Nachricht der französischen Regierung übermittelt. In dieser regt der französische Bildungsminister Jean-Michel Blanquer an, am 2. November 2020 um 11:15 Uhr, europaweit an Schulen in einer Schweigeminute des Opfers zu gedenken.

Die Kultusministerkonferenz hat sich darauf verständigt, diesen Aufruf zu unterstützen.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie lädt alle weiterführenden Schulen ein, sich an dieser Schweigeminute zu beteiligen. Mit der Schweigeminute können wir unsere Verbundenheit mit Frankreich und unser Mitgefühl ausdrücken. Wir können ein Zeichen der Solidarität mit Lehrkräften setzen, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen. Unser Dank gehört allen Lehrkräften, die sich dieser Aufgabe täglich stellen.

Die Schulsenatorin  möchte zudem anregen, über die Hintergründe dieses Anschlages im Unterricht zu sprechen und Schülerinnen und Schüler erneut für Toleranz und Solidarität sowie gegen Gewalt und Extremismus zu sensibilisieren!

 

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