Drucken

V. Wo stehen wir und was verbessern wir?

Geschrieben von Schulz. Veröffentlicht in Schulprogramm


1. Externe Evaluation

Wie in allen Berliner Schulen wird auch die Wilhelm-Ostwald-Schule extern durch die Berliner Schulinspektion evaluiert. Die Schulinspektion basiert auf den Handlungsrahmen Schulqualität Berlin. Dieser ist in der Schule mit all seinen Aspekten abgebildet. Das Ergebnis der Schulinspektion von 2010 (1. Schulinspektion) beruht noch auf dem alten Handlungsrahmen Schulqualität. Die damalige Schulleitung hat sich bei den Ergebnissen den Qualitätsbereichen zugewandt, in denen die Schule nicht so gut abgeschnitten hat. Hier wurden in den letzten fünf Jahren gezielt Maßnahmen ergriffen, um die Entwicklungsbedarfe zu bearbeiten.

Im Bereich „Unterricht, Lehr- und Lernprozesse“ wurden durch die systematische Unterstützung, Förderung und Beratung von den Kollegen, die Diagnostik und die Förderung schwacher Schüler durch gezielten Förderunterricht, individuelle Nachhilfeangebote sowie die Einführung von SKOL-Elementen*, Schüler gezielt unterstützt. Die Mathematikkollegen der Berufsfachschule haben 2014/15 die sprachlichen Anteile in den Aufgaben überarbeitet.

* SKOL = selbstorganisiertes und kompetenzorientiertes Lernen

Im Bereich „Schulkultur“ haben die Kolleginnen und Kollegen den Lebensraum Wilhelm-Ostwald-Schule gestaltet. Dazu gehören Veranstaltungen wie ein Sommerfest, einen Tag der offenen Tür, Fortbildungsveranstaltungen für Kollegen sowie Externe. Stillarbeits- und Rückzugbereiche für die Gesunderhaltung des Kollegiums konnten eingerichtet werden.

Die Zerstörungen am Gebäude durch Schüler sind maßgeblich zurück gegangen. Die Schüler nehmen an Veranstaltungen für Schule ohne Rassismus  teil und haben die Partnerschaft für die Verlegung von Stolpersteinen übernommen. Das Leitbild unserer Schule wurde von einer Schülerin gestaltet.

Ab dem Schuljahr 2015/16 wird die Schülervertretung besonders gefördert.

2014/15 gab es erstmalig eine Schülerbefragung (s. interne Evaluation), die alle 2 Jahre durchgeführt wird.

Im Bereich „Schulmanagement“ gab es eine neue Zusammensetzung der Schulleitung. Die Organisationsstruktur wurde den Schülerzahlen angepasst. Das Schulprogramm wurde Ende 2014/15 fertig gestellt. Hauptinhalt sind die häufig von den Kolleginnen und Kollegen initiierten Projekte und Entwicklungsvorhaben, die mit den im Anhang veröffentlichen Projektkarten dokumentiert sind.

Die Fachbereichsleiter treffen sich nun wöchentlich, um die Schulentwicklung zu voran zu treiben. Gleichzeitig sind die Aufgaben der Fachbereichsleiter in Geschäftsverteilungsplänen konkret und transparent dargestellt. Das Fortbildungskonzept ist geschrieben und wird nun in den Alltag überführt, um die Professionalisierung der Kolleginnen und Kollegen voran zu treiben. So ist gewährleistet, dass der Unterricht an der Wilhelm-Ostwald-Schule zeitgemäß und modern ist.

Das Führungskräftefeedback soll wiederholt werden, um die Arbeit in der neuen Zusammensetzung der erweiterten Schulleitung zu evaluieren.

Allein an dieser Darlegung zeigt sich, in welchem Ausmaß die Wilhelm-Ostwald-Schule an der Weiterentwicklung ihrer Schule in allen Bereichen arbeitet und dass die Schüler im Mittelpunkt der Entwicklung stehen. So erleben unsere Absolventen z.B., dass ihnen an der Uni Potsdam Inhalte angerechnet werden. Dies ist ein eindeutiges Indiz für die hohe Qualität der Ausbildung an unserer Schule.

Im Rahmen der Schulinspektion haben sich Entwicklungsbedarfe aufgezeigt, die durch Maßnahmen innerhalb der Unterrichtsentwicklung verbessert werden. Dazu gehören die Steigerung der Unterrichtsqualität, die Senkung der Abbrecherquote, sowie die Erhöhung des Lernerfolges bei unseren Schülern durch eine Vertiefung des Verständnisses für die Unterrichtsinhalte.

2. Interne Evaluation

Unsere Schüler und ihre Meinungen sind uns wichtig. Deshalb lassen wir sie zu den verschiedensten schulischen Belangen zu Wort kommen. Zum Beispiel begleiten wir Schulprojekte durch Umfragen unter den Schülern. Daneben hat sich die WOS um Aussagen zur Unterrichtsqualität von den Schülern zu erhalten, in 2015 erstmalig an der berlinweiten Schülerbefragung durch  das „Netzwerk Schülerbefragung“ beteiligt. An dieser Befragung wird die WOS künftig in zweijährigem Turnus teilnehmen.

Schülerumfrage 2015

Ziele dieser Befragung sind:

- Schüler geben den Lehrern ein Feedback über deren Handeln im Unterricht und ermöglichen den Kollegen so eine gezielte Selbstreflektion
- Schüler können das Unterrichtgeschehen und ihre Lernerfolge besser reflektieren und so auf den Lernprozess Einfluss nehmen
- die Ergebnisse der Befragung (Schulergebnis) dienen der Schule zur Standortbestimmung bei der Schulentwicklung und zeigen ggf. künftig erforderliche Entwicklungs- 
schwerpunkte auf.                                                                 

Die Ergebnisse sind in den beiden folgenden Diagrammen dargestellt. Dabei gilt: Je mehr sich ein Antwortwert dem Wert 4 nähert, desto positiver ist die Wahrnehmung durch die Schüler, bei der Annäherung an den Wert 1 verhält es sich umgekehrt. 

  Schulstatistik 1

  Schulstatistik 2

Die Auswertung zeigt, dass die WOS im Vergleich zu den anderen teilnehmenden OSZ ähnliche, teilweise bessere Ergebnisse erzielt. Dies gilt sowohl im Theorie- wie im fachpraktischen Bereich. Es ist festzustellen, dass sich alle Merkmale im positiven Bereich (>2,5) befinden (Ausnahme Merkmal Anforderungsniveau). Dies gilt mit Ausnahme der Fachschule für alle Bildungsgänge. Bei der Fachschule liegen die Mittelwerte noch über den Werten der WOS insgesamt (Ausnahme: Merkmal Einstellung zur Schule).

Mit Gesamtmittelwerten von 3,1 (Theorie) und 3,3 (Praxis) liegt die WOS deutlich im positiven Wertebereich, woraus sich eine überwiegend hohe Zufriedenheit der Schüler mit ihrer Schule ableiten lässt. Andererseits sind aufgrund der Ergebnisse der Befragung keine direkten Rückschlüsse für künftige Entwicklungsbedarfe zu ziehen. Aussagen über die Schulentwicklung in die eine oder andere Richtung sind allerdings erst  nach wiederholter Befragung in 2017 möglich.

Im Rahmen der Schülerumfrage wurde auch ein Lehrerfragebogen eingesetzt, um für unterschiedliche Bildungsgänge Vergleichswerte zur Einschätzung von Leistungsbereitschaft, Kompetenz der Schüler sowie deren Unterrichtsaktivität innerhalb des Kollegiums zu erhalten.

Guter Unterricht ist nur mit engagierten und nicht überbelasteten Kollegen möglich. Deshalb wurde 2014 unter den Kollegen eine Umfrage zur persönlichen Belastungssituation durchgeführt, ausgewertet und im Rahmen des o. g.  Lehrerfragebogens erneut und gezielter untersucht. Das Ergebnis zeigte keine signifikanten Abweichungen zu anderen OSZ. Die Belastungssituation an der WOS kann als normal bezeichnet werden

Absolventenumfrage

Uns interessiert auch was aus unseren Schülern wird, wenn sie die WOS verlassen haben. Deshalb führen wird seit 2011 online eine Absolventenumfrage durch. Dabei interessiert uns neben dem weiteren Lebens-/Berufsweg auch die Beurteilung der Ausbildung an der WOS durch die Absolventen in einer persönlichen Rückschau. Kritiken und Anregungen die uns bei der weiteren Verbesserung schulischer Belange helfen sind uns hier sehr willkommen.

Führungskräftefeedback

Schule funktioniert immer nur so gut wie ihre Leitung. Die Verbesserung des Führungshandelns und der Mitarbeiterführung ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Um dieses komplexe Führungsverhalten konkret beurteilen und verbessern zu können haben wir im Jahr 2012 ein Führungskräftefeedback durch die HU durchführen lassen. Es zeigte, dass die Mehrzahl der Kollegen sich durch die Schulleitung gut im Alltagsbetrieb unterstützt fühlt und der Schulentwicklung einen hohen Stellenwert zumisst. Da in der Schulleitung der WOS seit 2012/13 umfangreiche strukturelle Veränderungen vollzogen wurden, die Qualität des Schulleitungshandelns aber weiterhin steigen soll, werden wir das Führungskräftefeedback ab 2016 alle zwei Jahrewiederholen.

Außenwirkung

Die Außenwirkung unserer Schule liegt uns am Herzen. Deshalb führen wir jährlich im Februar einen Tag der offenen Tür durch. Dabei zeigen wir den Jugendlichen Perspektiven für  eine kreative berufliche Zukunft auf. Wie wir auf unsere Besucher und potenziellen Schüler wirken, ermitteln wir dabei stets durch Besucherumfragen. Deren Ergebnisse sowie ein Kollegenfeedback gleichen Inhalts ermöglichen es uns, jedes Jahr den Tag der offenen Tür für die Besucher interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten und die Schüler aktiv an seinem Gelingen zu beteiligen

3. Fortbildungen

Ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Unterrichtsqualität ist die regelmäßige Fortbildung der Lehrer. Für die Organisation ist der Fortbildungskoordinator zuständig. (Mehr dazu im Fortbildungskonzept.) So akquiriert er z.B. fachtheoretische Fortbildungen bei Firmen und Institutionen.

Zusätzlich qualifiziert der Arbeitskreis Schulen beim Zentralverband des Maler- und Lackiererhandwerks bundesweit Multiplikatoren auf fachtheoretischem Gebiet. Hier  ist die Wilhelm-Ostwald-Schule seit 2000 Stützpunktschule.

Im didaktisch/methodischem Sektor nutzt die Schule u.a. die von der regionalen Fortbildung der Senatsverwaltung angebotenen Veranstaltungen, auch als schulinterne Angebote.

4. Schulentwicklung und Projekte

Um die oben genannten Ziele zu erreichen sind darüber hinaus einige erfolgversprechende Projekte entstanden:

  1. Für den Bildungsgang BQL wurden eine ganze Reihe von Maßnahmen entwickelt. Angefangen von einem Aufnahmeverfahren bis hin zu den Zertifikatsprüfungen erfahren die Schüler eine sehr gute und dichte Begleitung. Gesichert wird diese durch einen kontinuierlichen Einsatz der Kollegen und einen permanenten Erfahrungsaustausch im Kollegenteam. Da die Vorerfahrungen der Schüler mit Schule sehr unterschiedlich sind, sind die Erfolge nur an der Entwicklung des einzelnen Schülers messbar. Sie entziehen sich aber einer Evaluation über Jahre. (Näheres siehe zugehörige Projektkarte)

  2. Trainingsraum-Methode und Konzept gegen Verspätungen: Jeder Schüler und Lehrer hat ein Recht auf einen guten und störungsfreien Unterricht. Um dies sicher zu stellen, sollen störende oder wiederholt verspätet kom­mende Schüler – auch Verspätungen sind Störungen des Unterrichts - in einem eigens dafür eingerichteten Trainingsraum betreut wer­den, damit sich alle Beteiligten auf den Unterricht konzen­trieren können. Der störende Schüler soll in einem Mediationsgespräch die Gelegenheit erhalten, in aller Ruhe über seine Probleme zu sprechen und sein Verhalten zu reflek­tieren. Er muss lernen, sich mit seinem Fehlverhalten selbstkritisch ausein­anderzusetzen, damit erarbeitete Strategien zur Lösung des individuellen Problems erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden können. (Näheres siehe Evaluationsbericht 2014/Anhänge zu Pico)

  3. Schuldistanz: Auch im Bildungsgang OBF drücken sich schlechte Vorerfahrungen oft in Schuldistanz bis hin zum vorzeitigen Abbruch der Ausbildung aus. Maßnahmen zur Verbesserung des Lernklimas und zu kleinen Erfolgen im Unterricht, z.B.  durch verstärkte Gruppenarbeit  tragen hier zur Veränderung bei. Positive außerunterrichtliche Gemeinschaftserlebnisse verstärken zusätzlich die Identifikation mit der Klasse und Schule. (Näheres siehe zugehörige Projektkarte)

  4. Sprachbildung im Mathematikunterricht Während die oben genannten Projekte in erster Linie das Schulklima, die Schul- und Berufsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Schüler verbessern sollen, soll das SPAS-Projekt auch das Verständnis der Schüler fächerübergreifend fördern. Die Sprachbildung wird zunächst im Mathematikunterricht des GTA-Bildungsganges gefördert. Das Ziel ist die Erhöhung des Sprachverständnisses, der Ausdrucksfähigkeit und der Förderung der Fachsprachlichkeit der Schüler. Durch das Ansprechen von verschiedenen Aufnahmekanälen soll die Lernfähigkeit der Schüler, sowie ihre Fachkenntnis verbessert werden. Neben überarbeiteten Arbeitsblättern stehen dem Kollegium auch mehrere sprachförderliche Lernspiele zur Verfügung. (Näheres siehe zugehörige Projektkarte)

  5. Verbesserung der Unterrichtsqualität im Bildungsgang GTA (SKOL-Elemente): Für die Bildungsgänge OF und GTA  wurde im Schuljahr 2012/13 ein Projekt zur Verbesserung der Unterrichtsqualität gestartet.  Inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes war die Einführung verschiedener Elemente aus SKOL* im Unterricht der genannten Bildungsgänge.  Die Auswahl der einzuführenden SKOL-Elemente stützt sich auf die Ergebnisse einer eingangs durchgeführten internen Schülerbefragung.  Dabei  ergaben sich die weiter zu bearbeitenden Themen „Schülerberatung zur individuellen Leistungsentwicklung“ und „Entwicklung von KANN-Listen zur Selbstreflexion“. Im Rahmen dieses Projektes wurden verschiedene Fortbildungen für die Kollegen erfolgreich durchgeführt. Es wurde ein Beratungsbogen für Schüler mit Leistungsschwächen entwickelt und durch die Kollegen fachspezifische KANN-Listen erstellt. Da zum Startzeitpunkt des Projektes die Arbeit mit Projektkarten in unserer Schule erst am Anfang stand, liegen die Ergebnisse in z. T. Berichtsform vor. (Näheres siehe vollständigen Bericht)

    * SKOL = selbstorganisiertes komptenzorientiertes Lernen

  6. Das Projekt „Leselust“ wurde im Schuljahr 12/13 mit dem Ziel, eine Schulbibliothek für Schülerinnen und Schüler sowie für das Kollegium zu eröffnen gestartet. Im ersten Jahr wurde der Bücherbestand digital inventarisiert, der Bibliotheksraum eingerichtet und mit den vorhandenen Büchern ausgestattet. Die Bildungsgänge der Gestaltungstechnischen Assistenten und der Fachoberschule waren die ersten Nutzer der Bibliothek. Aus den Erfahrungen des ersten Jahres wurde das Ziel des Projektes für das Schuljahr14/15 erweitert in „Eröffnung eines Zentrums für Informations-, Lern- und Rechenkompetenz“. Es wurde ein Lesesaal eingerichtet, in dem sich Klassen zum Arbeiten mit Bibliothekseigentum zurückziehen können. Die Medien sind nun eingeräumt und die Bibliothek ist in der Mittagspause geöffnet. Die Fach- und Fachbereichsleiter sind dazu aufgefordert, Von jedem Fachbuch ein Präsenzexemplar in die Bibliothek einzustellen, sodass die Schülerinnen und Schüler zur Bearbeitung von Referaten die Bibliothek und den Lesesaal nutzen können. Zukünftig werden an diesem Ort auch alle durch die Schule bezogenen (Fach-) Zeitschriften gelagert und zur Verfügung gestellt. Mit dem Beruflichen Gymnasium kommt im nächsten Schuljahr eine neue Herausforderung auf die Bibliothek zu. (Näheres siehe zugehörige Projektkarte)

  7. Das Lacklabor wurde 2012/13 ins Leben gerufen, um den Studenten der Fachschule die Möglichkeit zu geben, im Zuge der Erstellung ihrer Facharbeit wissenschaftlich an von den Studenten erstellten Prüflingen zu forschen. Hierfür stellt das Lacklabor den Studenten diverse Messverfahren/-geräte zur Prüfung verschiedenster physikalischer und chemischer Eigenschaften von Beschichtungsstoffen zur Verfügung, die sie selbstständig durchführen können. Am Ende des Schuljahres 2014/15 wurden die ersten Prüfverfahren durch Studenten getestet und können nun jeweils in den folgenden ersten Schulhalbjahren für die Erstellung der Facharbeiten genutzt werden. In den 2. Halbjahren eines Schuljahres werden die Prüf- und Messverfahren weiter ergänzt. (Näheres siehe zugehörige Projektkarte)

  8. Im Schuljahr 2014/15 wurden die Lernfelder des Bildungsganges der Maler und Lackierer überarbeitet. Die Verzahnung des theoretischen und des berufstechnischen Unterrichts stand hierbei im Vordergrund. Erstes Ergebnis dessen war, dass praktische, gestalterische Übungen aus dem Theorieunterricht der Lernfelder nun in den berufstechnischen Unterricht eingegliedert wurde. (näheres siehe zugehörige Projekkarte)

  9. Die Rahmenpläne der Fachschule sind nach der neuen Fachschulverordnung komplett in kompetenzorientierte Pläne umgearbeitet worden. Die einheitliche Leistungsbewertung nach transparenten Regeln ist für uns selbstverständlich. Der Schwerpunkt der Fachschule liegt in seiner betriebswirtschaftlichen Ausrichtung, die fächerübergreifend und projektorientiert unterrichtet wird. Die Etablierung des Bildungsganges der staatlich geprüften Techniker für Verfahrenstechnik (Industrielackierung) und KFZ-Lackiertechnik ist mit dem Schuljahr 2014/15 abgeschlossen.

  10. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bietet Kindern und Jugendlichen einen Rahmen, in dem sie erste Schritte hin zur gesellschaftspolitischen Partizipation einüben und aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung der Menschenrechtserziehung teilnehmen können. In seiner Begründung zur Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille schreibt der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Jahr 2001:

    „Das Projekt setzt sich nachhaltig dafür ein, Unterricht und Zusammenleben so zu gestalten, dass Gewalt und Angst keine Chancen haben, die Mauer von Vorurteilen durchbrochen wird, ethnische und religiöse Minderheiten in ihren Eigenarten respektiert und integriert werden.“

    In der Vergangenheit fanden bereits verschiedene Aktionen statt wie: Lehrerfortbildungen, Klassen-und Entwicklungsprojekte, Lesungen des Liedermachers Stephan Krawczyk sowie ein interkulturelles Theaterstück. Momentan haben wir drei Kooperationen. Bei der ersten Kooperation nimmt die SV an den Jahrestagungen der Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Berlin teil. Die zweite Kooperation besteht mit dem Verein „OSZ gegen Rechts“, die Aktionstage an unserer Schule durchführen. Die dritte Kooperation haben wir mit der AG „Stolpersteine“ der evangelischen Markusgemeinde in Steglitz, mit der wir zusammen Stolpersteine verlegen und pflegen sowie ein biographisches Faltblatt dazu erstellen. Darüber hinaus findet ein jährlicher Aktionstag für die gesamte Schule statt. (Näheres s. zugehörige Projektkarte)